Abnehmen nach der Schwangerschaft

Zurück zur normalen Figur

Abnehmen nach der Schwangerschaft: Wieder auf Normalgewicht zu schrumpfen ist erstes Ziel vieler junger Mütter. Denn von Gesellschaft und Medien wird ihnen auferlegt, möglichst schnell wieder möglichst dünn zu sein. Es sei ja schließlich kein Hexenwerk, das sehe man ja an den Models, die nach 6 Wochen schlanker sind als je zuvor.

Ratschläge, diese Erwartungen einfach zu ignorieren, werden den jungen Müttern häufig von Menschen erteilt, die sich in die Situation nicht hineinversetzen können. Klar ist das die naheliegendste Lösung. Doch die Kraft und die Nerven, die belustigten Blicke der Anderen im Sommer oder im Schwimmbad aufzubringen hat kaum eine junge Frau.

Deshalb greifen viele in ihrer Not zu allem, was an Diätprodukten schnell erreichbar ist. Denn Zeit oder die Energie für Sport hat man mit einem Säugling nicht. Wirklich nicht. Mit vielen dieser Mittel lässt sich bestenfalls ein Jojo-Effekt erzielen, schlimmstenfalls schaden sie der Gesundheit.

5 einfache Abnehm-Regeln

Neben Stillen sind die besten Wege, abzunehmen, ebenfalls ganz natürlich und überhaupt nicht aufwendig. Die Regeln einfach zu merken.

Regel Nr. 1: Täglich ausgedehnte Spaziergänge machen

Bewegung an der frischen Luft fördert das körperliche und seelische Wohlbefinden. Muskeln werden auf- und Fett abgebaut. Durch die Einwirkung der Sonne wird in der Haut Vitamin D gebildet. Es ist an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt. Vitamin D kann den Körper auch vor Krankheiten schützen, unter Anderem sogar vor Krebs.

Regel Nr. 2: Viel Gemüse und Vollkorn-Produkte essen

Gemüse möglichst in roher Form. Die beiden Elemente sind wichtig für eine ballaststoffreiche Ernährung. Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und helfen dem Körper, langsamer zu verdauen, damit die wichtigen Nährstoffe aus der Nahrung in ausreichender Menge im Darm resorbiert werden können.

Regel Nr. 3: Nüsse und Trockenfrüchte statt Schokolade und Naschwerk

Nüsse und Trockenfrüchte enthalten zwar Fett und Zucker, doch in sehr komplexen Formen. Zudem gibt der Körper hier schnell Signale, wenn Genug ist. Bei Schokolade & Co. kommt steigt der Blutzucker rasch an und fällt ebenso rasch wieder ab, in Folge futtert man beinahe beständig – bis zum berühmten Packungsboden.

Regel Nr. 4: Erkenne und vermeide Zucker, Weißmehl, Fett und Alkohol.

Zucker erkennen ist nicht ganz so einfach, wie man vielleicht glaubt: Dass Melasse oder Honig Zucker enthalten, bekommen wir grade noch zusammen. Aber wie sieht es mit Maissirup, HFCS (fruktosereichem Maissirup), Fructose, Lactose, Dextrose, Glucosesirup, Amazake, Sucrose, Galactose oder Maltose aus? All dies ist ebenfalls Zucker.

Weißmehl ist Mehl, das nicht als Vollkornmehl deklariert ist. Jedoch sollte Weizen-Vollkornmehl ebenfalls gemieden werden. Wenn es Brot sein soll, so empfiehlt sich Sauerteigbrot.

Fett ist nicht gleich Fett. Gemieden werden sollten industrielle, gehärtete Fette. Tierische Fette sollten nur sehr wenig und in Maßen konsumiert werden. Pflanzliche Fette und Öle sollten möglichst frisch gepresst sein, damit die wichtigen Inhaltsstoffe noch nicht zerfallen sind, wenn sie konsumiert werden.

Alkohol wird im Körper über verschieden Stufen abgebaut. Dabei entsteht zum Beispiel das giftige Acetaldehyd, das für die Kopfschmerzen nach Alkoholgenuss verantwortlich ist. Dies wird anschließend in Acetat umgewandelt. Der Körper nimmt dies bevorzugt als Energielieferanten. Während des Alkoholabbaus wird kein körpereigenes Fett verbrannt, was an Kohlehydraten und Fett zugeführt wird, wird direkt in die Zellen eingelagert. Alkohol macht also fett.

Regel Nr. 5: Iss dann, wenn du Hunger hast, und nur bis du satt bist.

Schon in der Kindheit verlernt der durchschnittliche Europäer, wann er satt ist. Das Gefühl Hunger kennen die wenigsten Menschen in Europa oder den USA. Um dieses Gefühl wieder kennen zu lernen, muss man langsam und konzentriert essen. Keinesfalls sollte man nebenbei Fernsehen, lesen oder gar arbeiten. Zudem ist es wichtig, nicht zur gewohnten Zeit zu essen, sondern erst, wenn der Körper sich bemerkbar macht. Diese Erfahrung sollte man sich zugestehen.

Um diese 5 einfachen Regeln einzuhalten, besorgen Sie sich am besten ein kleines hübsches Buch. Vorne drauf schreiben Sie Ernährungs- und Bewegungstagebuch. Innen bekommt jeder Tag eine Seite. Sonntag Abend wird alles rot angestrichen, was gegen Regel 4 verstößt, und alles grün, was die Regeln 1 – 3 abdecken. Sobald eine Woche grüner als röter ist, sind Sie auf dem richtigen Weg!

Folgende Produkte unterstützen beim natürlichen Abnehmen sanft:

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