Detox: Die 5 wirkungsvollsten Heilkräuter

Detox ist heute für einen gesunden Lebenswandel beinahe unerlässlich. Doch was brauche ich für eine Detox-Kur eigentlich? Richtig: Wirkstoffe, die meine Entgiftungsorgane unterstützen.

Im Ayurveda, in der TCM und in der westlichen Herbalogie sind sie schon lange Dauerbrenner: Die fünf essenziellen Kräuter, die deine Nieren, deine Leber und deine Haut beim giften optimal unterstützen: Artischocken, Wasabi, Mariendistel, Kurkuma und Perilla.

In unseren Breitengraden hat sich die Wohlstandsernährung breit gemacht. Fast-Food, mehrfach gesättigte Fette, Transfettsäuren, Alkohol, tierische Eiweiße, Milchprodukte... Die Liste lässt sich endlos fortsetzen, aber eigentlich wissen wir schon ziemlich genau, was auf unserem Speiseplan uns nicht gut tut (nicht umsonst gibt es in jeder aktuellen Diät den Cheat-Day). Hinzu kommen zahlreiche Umweltgifte und – je nachdem, welche Körperpflege wir verwenden – auch daraus Stoffe, die unseren Körper stark belasten.

Deshalb sollte man regelmäßig entgiften, um wenigstens die sich ansammelnden Altlasten loswerden zu können. Denn irgendwann sind die "Mülleimer" unseres Körpers, die Nieren und die Leber, überlastet und wir werden krank, leiden unter parasitären Lebewesen wie Pilzen oder bekommen schlechte Haut: Akne, Ausschlag und Mitesser sind hier noch die geringsten Übel.

Artischocke – Das Gemüse mit Herz <3

Die Artischocke ist bekannt dafür, dass sie sämtliche Symptome des "nervösen Magens". Das Völlegefühl nach dem Essen, Bauchschmerzen und Blähungen, Krämpfe und Stuhlunregelmäßigkeiten sind alles Zeichen für eine falsche Ernährung. Die Artischocke wirkt hier wahre Wunder und verbessert den Gallenfluss, fördert die Funktion der Bauchspeicheldrüse und optimiert so Verdauung und Nährstoff-Verwertung. Zudem gleicht sie den Cholesterinspiegel aus.

Artischocken zum Abnehmen: Auch gegen Heißhungerattacken ist das Kraut gewachsen. Sie unterstützt auch beim Abnehmen, indem sie den Stoffwechsel ankurbelt.

Die Artischocke wirkt entgiftend, ist hoch antioxidativ und hilft den Leberzellen sich zu regenerieren. Sie unterstützt den Körper bei der basischen Verdauung und ist somit der optimale Begleiter für jede Entschlackungs-, Darmreinigungs- oder Entsäuerungskur.

Das Inulin aus der Artischockenblüte dient den nützlichen Bifidobakterien unserer Darmflora als Nahrung. Diese fühlen sich dadurch in unserer Darmschleimhaut pudelwohl.

Wasabi

Dank Sushi heute in aller Munde – doch als Heilkraut ist er noch kaum bekannt. Er ist jedoch keine Meerrettich-Art, wie oft vermutet wird, sondern ist mit dem Senf verwandt.

Wasabi fördert und stabilisiert die Verdauung. Die Senföle können das Wachstum schädlicher Bakterien hemmen und diese sogar abtöten, weshalb Senföle auch als pflanzliches Antibiotikum gelten. Auch Krankheitserreger wie Viren, Pilze und Hefen haben schlechte Karten. Bei Infektionen der oberen Atemwege und der Harnwege sind Senföle ebenfalls sehr wirksam.

Unser Immunsystem profitiert ebenfalls, denn Wasabi stimuliert unser Abwehrsystem und erhöht die Zahl der Abwehrzellen.

Das Multitalent hilft auch beim Entschlacken, indem es die Leber beim Entgiften unterstützt.

Mariendistel

Mariendistel enthält Silymarin. Dieser Stoff wirkt krampflösend, schützt die Leber und fördert die Produktion und Ausscheidung von Gallensaft. Selbst bei Schädigungen der Leber durch toxische Stoffe wie Alkohol, Medikamente oder Umweltgifte wirkt er sich positiv aus. Die Hülle der Leberzellen wird gestärkt, wodurch einerseits weniger Giftstoffe eindringen und andererseits die Leberenzyme aus den Zellen nicht mehr verloren gehen können.

Flavonoide in der Mariendistel wirken beruhigend, hemmen Entzündungen und fördern die Durchblutung.

Schleimstoffe wirken schmerzlindernd. Auch die Bitterstoffe in der Heilpflanze fördern die Verdauung und regen die Produktion von Gallen- und anderen Verdauungssäften an.

Kurkuma

Kurkuma kennen wir in unserer Küche schon länger als Zutat im Curry-Gewürz, auch als Solist hat die Wurzel bereits Einzug gehalten und darf beispielsweise in einer guten Gemüsebrühe nicht fehlen. Sie sieht ihrem Verwandten, dem Ingwer, ähnlich, wirkt jedoch insgesamt etwas feingliedriger und hat einen leichten Rotstich auf der Wurzelhaut. Spätestens beim Aufschneiden wird deutlich, wann man Kurkuma vor sich liegen hat: Das rote Fleisch der Wurzel hat die Farbe einer Karotte. Doch Vorsicht: Aus Kleidung und von Haut ist die Farbe schwer wieder abzubekommen, also besser Acht geben.

Doch außer Färben kann die tolle Knolle noch viel mehr:

Entzündungshemmende und antibakterielle Stoffe in der Wurzel unterstützen das Immunsystem genauso wie antivirale und antioxidative. Besonders in der kalten Jahreszeit ist sie daher sehr gefragt.

Kurkumin fördert die Gesundheit der Leber und unterstützt beim Entgiften, auch von Schwermetallen. Zudem wirkt es lindernd bei Darmentzündungen und Lungen- und Atemwegserkrankungen.

Perilla

Das Kraut ist eng verwandt mit Basilikum und Thymian. Die chinesische Schwarznessel besitzt einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren.

Wer durch falsche Ernährung erhöhte Blutfettwerte zu beklagen hat, dem helfen Perillasamen. Die darin enthaltene Alpha-Linolsäure normalisiert erhöhte Blutfettwerte und reguliert den Cholesterinspiegel. Die spezielle Fettsäurezusammensetzung des Öls in Perillasamen verhindert, dass entzündungsauslösende Hormone gebildet werden.

Die Blätter enthalten entzündungshemmende und antioxidative Wirkstoffe.

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