Kunststoff-Flaschen: womit verpackt RINGANA da? Biokunststoff

Die Zeit des Biokunststoff ist angebrochen, denn Plastik hat zurecht ein schlechtes Image. Überall in der Natur, selbst an den entlegensten Orten der Welt, findet sich die übelste Hinterlassenschaft unserer Zivilisation. Plastikmüll. Aus Erdöl hergestellt, den ältesten CO2-Reservoirs unserer Erde, entsteht bereits vor der Herstellung massenhaft Umweltgift.

Leider lassen sich beim Verpacken hochwertiger Fette und Öle Kunststoffgebinde noch nicht vermeiden. Doch geht RINGANA einen Schritt in die Zukunft und führt Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen ein. Das Unternehmen arbeitet mit der schweizer Kunststoff-Packungen AG aus Kreuzlingen am Bodensee zusammen. Das Traditionsunternehmen besticht durch zahlreiche Zertifizierungen wie Umweltmanagement, Lebensmittelverpackungen oder Reinraum.

Die Herstellung der schadstofffreien Hochleistungskunststoffe erfolgt vollautomatisch per Roboter im Reinraum. Das ist auch sinnvoll, denn die Verarbeitungstemperatur von 250 Grad Celsius würde Menschen ganz schön ins Schwitzen bringen.

Was sind Biokunststoffe?

Biokunststoffe sind abbaubare Kunststoffe, die nachwachsend sind. Diese setzt RINGANA bei den Probiergrößen ein. Doch werden auch nicht abbaubare Kunststoffe eingesetzt. Diese sind zu 100 % recyclebar. Und damit zwar teuer, aber umweltschonend.

Herkömmlicher Kunststoff ist nicht CO2-neutral. Biokunststoff wird aus Zuckerrohr hergestellt. Der Zwischenschritt ist ein Ethylalkohol, das Endprodukt trägt das Kürzel HDPE. Ein Kilogramm Biokunststoff absorbiert als „wachsender Rohstoff“ 2 Kilogramm CO2 – und ist damit mehr als CO2-neutral. Zudem ist er zu 100 % wiederverwertbar und recyclebar. Nachwachsende Bio-Kunststoffe stehen für Nachhaltigkeit und eine saubere Umwelt.

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