Sesamöl: Vom Rohstoff zum Produkt

Sesamöl ist sehr hochwertig und teuer, daher wird es sehr selten in der Kosmetik verwendet. Der Sesam für das Öl stammt aus Ländern wie zum Beispiel Uganda. Hier bauen Familien für ihren Lebensunterhalt auf dem eigenen Ackerland Sesam an. Im besten Fall kaufen Unternehmen die Überschussmengen von Sesambauern auf, im fairsten Fall zu einem mehr als marktüblichen Preis. Für Ecocert-Produkte sollte es selbstverständlich sein, dass auf Bio-Qualität gesetzt wird. Der Sesam wird anschließend in Ölmühlen zu Sesamöl vermahlen.

Was ist Sesam?

Sesam ist eine Pflanze, die in etwa einen Meter hoch wächst. Zweimal im Jahr kann geerntet werden. Durch stark variierende Reifezeitpunkte innerhalb eines Feldes ist die Ernte reine Handarbeit. Ab einem Reinheitsgehalt von 98 % ist Sesam zu Öl pressbar.

In der Mühle

Die Pressung von Sesam zu Sesamöl erfolgt kalt, man spricht hier auch von kaltgepresstem Sesamöl. Dies hat den Hintergrund, dass durch die schonende Verarbeitung alle Wirkstoffe aus den Samen im Öl vorhanden sind. Durch Filtern über Papierfilter werden die festen Bestandteile vom Öl getrennt. Die Presskuchen werden zu Tierfutter verarbeitet. So wird 100 % natives kaltgepresstes Bio-Sesamöl erzeugt.

Geschrieben von Isabelle