Hautkrebs – von der Sonnencreme?

Sonnenschutz ist immer ein hochaktuelles Thema. Doch: Wie hoch soll der Lichtschutzfaktor sein? Was bedeutet eigentlich „Lichtschutzfaktor“? Wie wasserfest ist eine wasserfeste Sonnencreme? Chemischer oder mineralischer Lichtschutzfaktor? Wie oft muss man nachcremen?

Du stehst vor dem Sonnencreme-Regal in der Drogerie und rätselst, welcher Sonnenschutz denn nun der beste ist. Ist es der mit der gelungensten Werbung? Der, den du schon immer nimmst? Doch besser die Bio-Sonnencreme, die aber leider eher am Handtuch, der Handtasche und den Sandalen kleben bleibt, als auf der Haut? Oder die, die im letzten Urlaub so in den Augen gebrannt hat? Allein vom Bauchgefühl her scheidet die letzte Creme schon aus. Die anderen, einmal auf die Inhaltsstoff-Liste geschaut, geben einem einen Einblick ins Chemielabor der Superlative.

Wer sich darauf verlässt, dass bekannte Hersteller nichts verkaufen, der Haut schaden kann, geht leider ein hohes Risiko ein. Denn viele Sonnencremes, die es in der Drogerie oder auch in der Apotheke zu kaufen gibt, enthalten leider gefährliche chemische Sonnenschutzfilter. Insbesondere Sonnencremes, die einen Lichtschutzfaktor von mehr als 20 haben, sollten kritisch betrachtet werden.

Wann sollte ich meine Haut vor der Sonne schützen?

Schon im Frühling, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Nase kitzeln, ist Sonnenschutz wichtig. Der Winter hat unser Sonnenabwehrsystem geschwächt und wir reagieren schon auf die leichteste Sonne mit Sonnenbrand oder -allergie.

Wie bringe ich mein Kind dazu, sich eincremen zu lassen?

Erst mich selbst eincremen, mein Kind dabei helfen lassen. Dann das Kind helfen lassen, sich selbst einzucremen. Durch Nachahmung und Spaß ist die Sache so gut wie geritzt.

Brauchen Kinder speziellen Sonnenschutz?

Kinderhaut ist sehr empfindlich. Am besten verwendet man Sonnencreme ohne Duftstoffe, Mineralölbestandteile und achtet darauf, dass keine chemischen Lichtschutzfilter enthalten sind. Nanopartikel in der Sonnencreme kommen überhaupt nicht in Frage. Zudem sollten Kinder stets eine Sonnenmütze, möglichst mit Nackenschutz und ein T-Shirt tragen. Dabei auf einen hohen UV-Schutz achten. Mittags sollte sich niemand der Sonne aussetzen, hier am besten den Schatten aufsuchen.

Kann ich die Sonnencreme vom letzten Jahr wiederverwenden?

Handelt es sich um einen chemischen UV-Filter, ist er wahrscheinlich bereits verfallen. Sonnenschutzbalsam mit mineralischem UV-Filter sollte nicht merkwürdig riechen, auch sollte gewährleistet sein, dass sich durch die Verpackungsöffnung keine Bakterien ins Innere der Flasche mogeln können. Im Zweifel besser weg damit.

Wie funktionieren die UV-Filter?

Chemische UV-Filter müssen erst einmal in die Haut einziehen und erreichen erst nach ca. 30 Minuten ihre volle Wirkung. Sie werden in einer Reaktion von UV-Strahlen unter der Haut aufgespalten, durch die Reaktion entsteht Hitze. In Kombination mit Mineralöl (Paraffinum liquidum, Vaseline etc.) kann es hier schnell zu einem Hitzestau kommen, die Haut leidet. Viele Anwender berichten von Sonnenallergien durch chemische UV-Filter, Studien habe ich hierzu bisher noch keine gefunden. Wer sicher gehen möchte, ob die Sonnenmilch die richtige ist, dem rate ich zur App „codecheck“ oder einen Blick ins aktuelle Testheft von Ökotest.

Mineralische UV-Filter (z. B. Titanoxid, Zinkoxid) legen einen Schutzmantel auf die Haut, bei Lichtschutzfaktor 20 werden bereits 90 % der UVB-Strahlen reflektiert. Der Nachteil: Viele Sonnenschutzcremes mit mineralischem Lichtschutzfilter weißeln das Gesicht. Ein Lichtblick ist hier der Sonnenschutzbalsam von RINGANA.

Warum stehen chemische UV-Filter im Verdacht, die Haut zu schädigen?

Für den chemischen UV-Filter Octocrylen wurde in Zellversuchen Hinweise gefunden, dass dieser wie ein Hormon wirkt. Auch Homosalat steht unter diesem Verdacht. In Tierversuchen wurde der chemische Filter mit dem unaussprechlichen Namen Ethylhexylmethoxycinnamat eine potenzielle hormonelle Wirkung nachgewiesen.

Wie lange vor dem Sonnenbad muss ich die Sonnencreme auftragen?

Chemische UV-Filter wirken nach etwa 30 Minuten, mineralische sofort nach dem Auftragen. Ein weiteres Plus für mineralische UV-Filter!

Wie wasserfest ist denn wasserfeste Sonnenmilch?

Machen Sie den Glasschüssel-Test. Die meisten fallen glatt durch, es bildet sich ein Ölfilm auf dem Wasser oder das Wasser trübt sich. Der Sonnenschutzbalsam von RINGANA besteht hingegen den 60-Minuten-Pool-Test.

Wirkt der Sonnenschutz länger, wenn ich häufig nachcreme?

Nein. Den mineralischen Sonnenschutz sollte man nach möglichem Abrieb durch Stoff erneuern, der chemische Sonnenschutz verlängert sich ebenfalls nicht. Gönne der Haut ihre wohlverdiente Pause.

Gibt es auch Sonnenschutz von innen?

Ja. Durch UV-Strahlen wird der Körper verstärkt schädlichen freien Radikalen ausgesetzt, was zu einer verfrühten Zell- und Hautalterung führen kann. Das beeinträchtigt die Gesundheit und das Aussehen. Die Haut wird vorzeitig schlaff, Falten graben sich schneller ein, der Teint verliert an Elastizität.

Die Tagetesblüte ist eine natürliche Quelle für Carotinoide. Das sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, welche die Zellen gesund und fit halten. Bambussprossen-Extrakt liefert Silicium, welches das Bindegewebe stärkt. Ein Extrakt aus den in Mittel- und Südamerika wachsenden Polypodium leucotomos-Blättern enthält Substanzen, die die Haut von innen vor Sonnenschäden schützen können.

Alle diese Wirkstoffe vereint findest du in den RINGANA CAPS sun.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.