Veganes Omega-3: 5 Mythen die deine tägliche Versorgung gefährden

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Was sind Fettsäuren?

Fettsäuren sind das, was man im allgemeinen Sprachgebrauch unter Fett versteht. Diese verbergen sich in Samen, Nüssen, tierischen Produkten, Ölen und Fetten, mit denen wir unsere Nahrung zubereiten.

Welche Fettsäuretypen gibt es?

Fettsäuren können gesättigt oder ungesättigt sein. Ungesättigt bedeutet, sie weisen in der chemischen Strukturformel eine oder mehrere Doppelbindungen auf.

Mythos 1: Gesunde Ernährung alleine reicht völlig aus

Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren kann der Mensch im Körper selbst herstellen, sie sind daher nicht essentiell.

Einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure)

Die am häufigsten vorkommende einfach ungesättigte Fettsäure ist die Ölsäure. Sie dient unseren Zellmembranen als Energiequelle und hat möglicherweise einen positiven Einfluss auf das “schlechte Cholesterin”, das LDL-Cholesterin, in unserem Blut.

Ölsäure bezieht der Mensch aus der Nahrung, zum Beispiel aus Olivenöl, High Oleic Sonnenblumenöl oder Rapsöl.

Exkurs: Cholesterin

Die wenigsten Menschen kennen den Unterschied zwischen HDL-Cholesterin und LDL-Cholesterin. Während das HDL-Cholesterin die Wirkung des LDL-Cholesterin unschädlich machen kann, weshalb ein Gleichgewicht der beiden Cholesterinwerte im Blut wünschenswert ist, wird ein Überschuss an LDL-Cholesterin für koronare Herzerkrankungen als Ursache in Betracht gezogen.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen. Deshalb werden diese Fettsäuren als essenziell bezeichnet. Die bekanntesten essenziellen Fettsäuren sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

  • Omega-3 (Linolensäure (ALA), EPA, DPA, DHA)
  • Omega-6 (Linolsäure)

Fazit: Gesunde Ernährung alleine reicht nicht aus. Sie muss auch ausgewogen sein. Und das ist bei vielen Menschen aufgrund der Hektik und dem Stress im Alltag einfach nicht möglich.

Mythos 2: Alle Menschen benötigen gleich viel Omega-3

Wofür benötigt der Mensch Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren?

Der Mensch benötigt diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren für den kompletten Aufbau der Zellstrukturen des Körpers. Dazu ist für den Körper erst einmal unerheblich, ob er mit Omega-3- oder mit Omega-6-Fettsäuren arbeitet. Hauptsache für den Körper ist, dass sie langkettig sind. Denn kurzkettige mehrfach ungesättigte Fettsäuren müsste er erst einmal zu langkettigen umbauen, um sie verwenden zu können.

Omega-3-Fettsäuren werden weniger schnell ranzig als Omega-6-Fettsäuren, weshalb sie für den menschlichen Körper den höherwertigen Stoff darstellen. Denn sie verlängern den Lebenszyklus der Zellen und fördern aufgrund ihrer weiteren Eigenschaften zusätzlich die Zellgesundheit.

Omega-3-Fettsäuren sind also nicht nur ein optimaler Baustein für unseren Körper, sondern auch ein regelrechter Jungbrunnen.

Wie wirken Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren?

Die Stoffwechselprodukte aus Omega-3-Fettsäuren wirken im Körper entzündungshemmendOmega-6-Fettsäuren entzündungsfördernd. Das Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im Körper sollte deshalb ausgewogen sein, wobei ein erhöhter Bedarf an Omega-3 vorliegt. Omega-6 erhalten wir ausreichend über unsere Ernährung.

Ein Omega-3-Mangel fördert Depressionen. Aggressive Kinder und ADHS-Kinder, depressive Menschen (Babyblues) haben oft einen Omega-3-Mangel.

Omega-3 steigert die Leistungsfähigkeit. Es hilft, den Serotonin-Spiegel zu regulieren und wird zu Zellhormonen umgewandelt. Serotonin ist das Hormon, das uns Gelassenheit, innere Ruhe und Zufriedenheit beschert.

Omega-6 wirkt immunaktivierend, aktivierend, wachstumsfördernd. Es wird ebenfalls zu Zellhormonen umgewandelt.

Was sind Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3-Fettsäuren sind, chemisch betrachtet, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die an der 3. Kohlenstoffgruppe die erste Doppelbindung aufweisen. Diese Omega-3-Fettsäuren kennt man als kurzkettige Omega-3-Fettsäuren unter ALA. Langkettige Omega-3-Fettsäuren kennt man als EPA oder DHA oder DPA.

Wieviele Omega-3-Fettsäuren benötigt der menschliche Körper täglich?

Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, European Food Safety Authority) empfiehlt, für die Aufrechterhaltung der normalen Herzfunkton täglich 250 mg langkettige Omega-3-Fettsäuren (EPA, DHA, DPA) zu sich zu nehmen. Schwangere benötigen die doppelte Menge.